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Andacht
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"Kontakt-intakt!"

Da leuchtet eine Lampe einsam und allein vor sich hin. Woher sie ihre Energie bezieht, sehen wir nicht. Sie erhellt nicht die gesamte Tiefe des Raumes, aber die Birnen, die „außer Fassung“ sind. Von ihnen wissen wir nicht, ob sie defekt sind, oder es ihnen nur an der Stromzufuhr mangelt. Was löst dieses Bild für Gedanken in mir aus:
+ Sorge:
Hoffentlich verlischt die letzte Lampe nicht auch noch.
+
Empörung: Haufenweise totes Kapital (oder Ausschuss?)
+
Traurigkeit: Was ist mit den vielen nicht leuchtenden Birnen.
+ Freude:
Ein Licht! Denn ohne diesem wäre es zappenduster.

 

 

Ein bekanntes Jesuswort lautet:

Ich bin das Licht der Welt. (Joh. 8,12)
Das ist weit mehr als das Licht einer Glühbirne. Das ist energetische Urkraft, die alles Leben ins Dasein rief. Ja, der dreieinige Gott brachte Licht in das Dunkel der Welt. Darum: Wohl dem Menschen, dessen Kontakt zu Gott intakt ist, denn er braucht dann in schwierigen und unberechenbaren Zeiten nicht „schwarz zu sehen“. Im Gegenteil, er darf sogar abstrahlen von dem göttlichen Licht. Jesus selbst bestärkt und ermutigt seine Freunde:

Ihr seid das Licht der Welt. (Mt. 5,14)

Du und ich sollen damit „Strahlemänner“ für alle „Fassungslosen“ sein! Was Jesus damit bezweckt, beschreibt der folgende Vers:

So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Das Leuchten des Guten soll einen Sinneswandel auslösen, nämlich zu fragen: „Wo kommt das Gute her?“ Bei etwas Nachdenken stoßen wir da unwillkürlich auf Gott und Menschen, die nach seinem Willen handeln. Wenn die Menschen in unserem Land sich sehnsüchtig wünschen, „dass bald alles wieder gut sein möchte“, dann ist es wichtig, sie mit Jesus in Kontakt zu bringen und selbst den Kontakt zu ihm nicht abbrechen zu lassen.

 


Also „seid helle“
herzlichst Euer Hartmut