Männerarbeit Sachsen
Themen 

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.


>> Jeremia 29,7

„Wohlergehen“ – das möchten alle! Aus unterschiedlichen Lebenslagen heraus benennt es dabei jeder etwas anders: Glück, Gesundheit, Frieden, meine Ruhe, ausreichend Geld, gelingende Beziehungen, einen guten Job, … Die vermeintlichen Wege dahin sind sehr verschieden. Mitunter sind es Wege, die mit Selbstdarstellung, großer Kraftanstrengung oder einer Art Verdrängungswettbewerb zu tun haben. Der Monatsspruch für Oktober weist einen anderen Weg: Gebet! Gebet, nicht zuerst für mich und mein Wohlergehen, sondern für die Stadt (das Dorf, die Gemeinde, unsere Kirche, …). Gebet als Voraussetzung für Wohlergehen für „alle“, für eine Gemeinschaft, in der ich mich dann auch wiederfinde. Jeremia hat es so dem Volk Juda gepredigt. Die Menschen hatten eigentlich auf eine andere Botschaft gehofft: Heimkehr aus der Gefangenschaft. Aber er gibt keine falschen Versprechungen. Er sagt: Macht das Beste aus eurer Situation, betet für die Gemeinschaft, in die ihr jetzt (unfreiwillig) hineingestellt seid. Das könnte für uns heißen: Statt über die Bedingungen unserer Tage zu nörgeln - die Verantwortlichen ins Gebet zu nehmen. Statt sich ins Private zurückzuziehen - neu die Umgebung in Kommune und Kirche wahrzunehmen und sich mitverantwortlich zu fühlen. Es ist eben nicht schon alles geklärt oder wird über unsere Köpfe hinweg entschieden (weder damals noch heute) – „Suchet“ steht vorn an. Das macht manchmal Mühe, kann aber auch zu spannenden Entdeckungen führen. Vielleicht eine gute Übung für unsere Männerkreise oder die persönliche Gebetsliste: Die Anliegen für Dorf oder Stadt im Blick haben!

 

Michael Seimer


 
Impulse zum Leben

>> Biblische Betrachtungen zum Vaterunser

>> Andachten



 

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

 


>> Markus. 9, 24

„Unglaublich“ – was uns da so Tag für Tag alles gemeldet wird in Wort und Bild und manches davon ist wahrlich keine Meldung wert. Um bei uns Aufmerksamkeit zu erregen wird übertrieben oder auch geflunkert, das Negative groß gemacht und die realen Fakten rücken in den Hintergrund. Gut, dass ich nicht alles glauben muss von dem, was ich da zu hören und zu sehen bekomme. Anders bei den Dingen, die für uns lebenswichtig sind: Unsere Gesundheit, die Beziehungen, in denen wir leben, unsere Tätigkeit in Beruf, Ruhestand oder im Ehrenamt. Da wollen wir gern glauben, dass uns alles gelingt, dass es gut läuft und dass wir im Ernstfall Hilfe und Kraft von Gott erwarten dürfen. Die Jahreslosung stammt aus einer spannenden Heilungsgeschichte (zur Lektüre empfohlen: Mk. 9, 14-29), die ihren Höhepunkt erfährt, als Jesus dem Vater eines schwerkranken Jungen sagt: „Alle Dinge sind möglich, dem der glaubt.“ In einer Krisensituation verweist Jesus auf die Kraft des Glaubens – eine Zumutung? Die Antwort des Mannes drückt das Hin- und Hergerissensein eines ehrlich Glaubenden aus. Eine Spannung, in der viele von uns stehen: – Ja, ich glaube! Vertrauensvoll und selbstsicher, voller Zuversicht und Stärke. Aber andererseits erleben wir, wie wir uns mit Fragen und Zweifeln durch das Leben hangeln, von Ereignissen oder anderen Menschen aus der Bahn geworfen werden. Der Glaube ist so vielfältig, wie wir Menschen sind und auch in unserem eigenen Leben haben wir Höhen und Tiefen erfahren. Die Jahreslosung lädt dazu ein, diese Spannung auszuhalten. Von unserem Gottvertrauen laut zu sagen, gerade unter Männern. Aber auch die Sorgen und Glaubensfragen nicht zu verstecken. Ehrlicher Glaube kann immer auch von Konflikten und Zweifeln erzählen. Bei Gott sind diese gut aufgehoben, er hält uns (aus)! Und bei unseren Mitmenschen laden Fragen zum Gespräch ein, mehr noch als die unglaublichen Glaubens-Helden-Geschichten. Wie schön, wenn Glaube dadurch für einen unserer Freunde oder Angehörigen „Unglaublich“ würde statt „Unglaubbar“.

Michael Seimer

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Neu auf dieser Website:
Rettungsschirm 
Familien helfen, Corona-Rettungsschirm für Mutter-Vater-Kind-Kurkliniken verlängern!
Familien sind in dieser Zeit hohen Belastungen ausgesetzt. Für manche Mütter, Väter und pflegende Angehörige hat die Versorgung der Familie, Homeoffice und Homeschooling zu einer großen Erschöpfung geführt. Umso wichtiger ist die Arbeit des Müttergenesungswerks! Viele der Kurkliniken sind jedoch in ihrer Existenz gefährdet! Familien sind systemrelevant und brauchen Ihre/Eure Unterstützung! Bitte unterzeichnet die Petition und teilt sie in Netzwerken! Vielen Dank!

>> Petition

Neue Bildberichte:
Mountainbike-Rüstzeit
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Mountainbike 
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Informationen:

Terminverschiebungen für Rüstzeiten:


>> Vater & Tochter-Kreativ-Rüstzeit
vom 20.-22.03. wird verschoben auf 30.10.-01.11.2020

>>
Handwerker-Irlandreise
vom 17.-25.06.2020 wird verschoben auf 17.-25. Juni 2021

Männerarbeit vermittelt und begleitet den Landesbischof beim jährlichen Betriebsbesuch
>>
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Betriebsbesuch Landesbischof 

Eisenbahn 
für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren in den Herbsferien
vom 26. bis 30. Oktober 2020

- praktisch arbeiten
- Eisenbahntechnik kennenlernen
- Exkursion nach Zittau (Schmalspurbahn)
- Exkursion nach Bautzen (Bombardier/angefragt)

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>> Anmeldung bei den OstSächsischen EisenbahnFreunden
 

Onlinetagung Vaterschaft
Online-Tagung am 03.11.2020:
Vaterschaft neu denken angesichts aktueller Diskussionen um Abstammungsrecht und Reproduktionstechnologie
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Männerbegleiter 
Männer als Begleiter gesucht – Einladung zur Mitmachaktion in der JVA Zeithain
>> weitere Informationen
>> Flyer


Woche der Brüderlichkeit 


Evangelische Männerarbeit deutschlandweit :
 
Predigtpreis 2020 
Die sächsische Männerarbeit hofft auf Beteiligte aus unserer Landeskirche. Gern können auch „Laien-Predigten“ von Männerkreisleitern oder Gottesdienst-Teams eingereicht werden! Für Rückfragen oder Unterstützung steht euch Michael Seimer gern zur Verfügung

Werkheft zum Männersonntag 
>> weitere Informationen

Das Materialheft eignet sich zur vielseitigen Beschäftigung mit dem Jahresthema, beispielsweise in Vorbereitung eines Männer-Gottesdienstes.
Es kann in der Landesgeschäftsstelle bestellt werden
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Umzug im August 2020
 
Die Landesgeschäftsstelle ist umgezogen.

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ephoraler Männertag 
"Rufe (mich) an in der Not"
der Dienst der Telefonseelsorge

Ephorales Männertreffen im Kirchenbezirk Aue
am 07.11.2020
in Albernau

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Flyer
Segensfeier
Segensfeier am 08.11.2020
für alle, die ein Kind erwarten

in der Frauenkirche zu Dresden
(Unterkirche)
>> Flyer
>> Plakat

MiG
Ein Abend von Männern
für Männer am 13.11.2020
in der Strobelmühle Pockau
>> Flyer
>> Plakat

Männertour
>> Anmeldung
Vater-Tochter-Kreativ-Rüstzeit
>> Anmeldung
Tochter und Vater
>> Anmeldung
Männerwerkstatt Westsachsen
>> Anmeldung


Männer-Seel-Sorge:
Häusliche Gewalt

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Deutschland führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele Menschen sind im Homeoffice oder können derzeit nicht arbeiten, die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert werden, zunehmende familiäre Konflikte sind zu erwarten. Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen, aber auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein.
Die Erfahrungen der Frauenhäuser, der Beratungsstellen und der Polizei zeigen, dass es zu Familienfeiertagen wie beispielsweise zu Weihnachten verstärkt zu Konflikten bis hin zu eskalierenden Situationen kommt. Aktuelle Berichte von Hilfsorganisationen und Polizei aus Wuhan in China während der Corona-Krise bestätigen einen erheblichen Anstieg an Fällen von häuslicher Gewalt und Hilfeanfragen.

Aus diesem Grund möchten wir auf das Hilfenetzwerk in Sachsen verweisen. Frauenschutzhäuser und -wohnungen können rund um die Uhr von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die fast in allen Landkreisen Sachsen existieren. In Leipzig, Dresden und Plauen gibt es Schutzwohnungen für Männer. Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt beraten über weitere Hilfsangebote. Beispielsweise kann im Rahmen des Gewaltschutzgesetztes auch eine Wegweisung des Täters/der Täterin aus der gemeinsamen Wohnung erfolgen.

>> Gewaltschutz

>> Schutz- und Beratungseinrichtungen

>> Gib dich nicht geschlagen

Hilfetelefon
>> weitere Informaionen
 

Sucht im Internet - "Darüber will ich reden"
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Ausweg aus Pornographie

Sexualität / Pornographie / seelsorgerliche Hilfe
Die sexuelle Revolution liegt einige Zeit hinter uns - die Frage ob wir offener über Sex-Themen reden können, "aufgeklärter" geworden sind und gesunde Beziehungen leben können ist fraglich. >> mehr darüber

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Zwischen Verantwortung und Verführung - Väter und männliche Sexualität
>> eine Fotostory

Seelsorge:
Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Telefon.
Hinweis:
Einige Veranstaltungen werden aus Mitteln der Familienbildung des sächsischen Staatsministeriums für Soziales gefördert.
letzte Aktualisierung am
26. Oktober 2020