Männerarbeit Sachsen
Themen
Ich glaube;
hilf meinem Unglauben!

Markus 9, 24

„Unglaublich“ – was uns da so Tag für Tag alles gemeldet wird in Wort und Bild und manches davon ist wahrlich keine Meldung wert. Um bei uns Aufmerksamkeit zu erregen wird übertrieben oder auch geflunkert, das Negative groß gemacht und die realen Fakten rücken in den Hintergrund. Gut, dass ich nicht alles glauben muss von dem, was ich da zu hören und zu sehen bekomme. Anders bei den Dingen, die für uns lebenswichtig sind: Unsere Gesundheit, die Beziehungen, in denen wir leben, unsere Tätigkeit in Beruf, Ruhestand oder im Ehrenamt. Da wollen wir gern glauben, dass uns alles gelingt, dass es gut läuft und dass wir im Ernstfall Hilfe und Kraft von Gott erwarten dürfen. Die Jahreslosung stammt aus einer spannenden Heilungsgeschichte (zur Lektüre empfohlen: Mk. 9, 14-29), die ihren Höhepunkt erfährt, als Jesus dem Vater eines schwerkranken Jungen sagt: „Alle Dinge sind möglich, dem der glaubt.“ In einer Krisensituation verweist Jesus auf die Kraft des Glaubens – eine Zumutung? Die Antwort des Mannes drückt das Hin- und Hergerissensein eines ehrlich Glaubenden aus. Eine Spannung, in der viele von uns stehen: – Ja, ich glaube! Vertrauensvoll und selbstsicher, voller Zuversicht und Stärke. Aber andererseits erleben wir, wie wir uns mit Fragen und Zweifeln durch das Leben hangeln, von Ereignissen oder anderen Menschen aus der Bahn geworfen werden. Der Glaube ist so vielfältig, wie wir Menschen sind und auch in unserem eigenen Leben haben wir Höhen und Tiefen erfahren. Die Jahreslosung lädt dazu ein, diese Spannung auszuhalten. Von unserem Gottvertrauen laut zu sagen, gerade unter Männern. Aber auch die Sorgen und Glaubensfragen nicht zu verstecken. Ehrlicher Glaube kann immer auch von Konflikten und Zweifeln erzählen. Bei Gott sind diese gut aufgehoben, er hält uns (aus)! Und bei unseren Mitmenschen laden Fragen zum Gespräch ein, mehr noch als die unglaublichen Glaubens-Helden-Geschichten. Wie schön, wenn Glaube dadurch für einen unserer Freunde oder Angehörigen „Unglaublich“ würde statt „Unglaubbar“.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MÄNNERARBEIT wünschen Gottes Segen für 2020.

Michael Seimer


Landestagung 2019

Umzug im Sommer 2020:
Die Landesgeschäftsstelle der Männerarbeit zieht um

Wir bauen um … damit etwas Neues wachsen kann“ steht auf einem bunten Plakat am Haus der Kirche in Dresden-Neustadt. Denn hier entsteht ein Zentrum für Bildung und Begegnung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens mit vielen Akteuren und Angeboten. Einer dieser vielen Akteure ist die Männerarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens. Ab Sommer 2020 wird die Landesgeschäftsstelle unter dem Dach der Dreikönigskirche zu finden sein. Unsere neue Adresse lautet dann: Hauptstraße 23 in 01097 Dresden (Innere Neustadt). Den genauen Umzugstermin und die neuen Telefonnummern werden wir so schnell wie möglich bekannt geben. Bitte merken Sie sich aber schon die Einwahl 03 51 . 8124 0 vor. Die etablierte Haus- und Bürogemeinschaft mit der Kirchlichen Frauenarbeit, der Evangelischen Erwachsenenbildung und der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen e.V. in der Tauscherstraße 44 wird sich am neuen Standort stark erweitern. Die Evangelische Akademie wird von Meißen nach Dresden umziehen. Außerdem sind bereits jetzt Akteure und Angebote im Haus der Kirche zu finden.

Pfarrer Dr. Erik Panzig,
Leiter der Männerarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

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"Der Himmel wurde den Männern verleidet"
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Andre` Lang:
"Ich sehe mich als Lebensermutiger, als Lebensermöglicher. So möchte ich weiter zuhören, mitteilen, mitgehen und der Sehnsucht Raum geben - nach Sinnfindung und nach tiefem Respekt vor der Einmaligkeit jedes Menschen..."
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Ostseeurlaub 2020:
Im Campingobjekt in Göhren auf Rügen (Wohnwagen mit Anbau WC/D) sind
außerhalb der Schulferien noch Plätze frei.


vor den Sommer-Ferien:
bis 04.07.2020

nach den Sommer-Ferien:
ab 29.08.2020


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Landestagung 2020
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Ehepaarwochenender der Oberlausitzer Männerrunden 
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Urlaubsrüstzeit für Handwerker
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Gott liebt Gerechtigkeit
Wofür es sich zu kämpfen lohnt ...

Für mich gibt es drei Gerechtigkeitssphären:
1. Die Juristische: Ich durfte sie die letzten fünf Jahre als Schöffe erfahren und mitgestalten – herausfordernd. Und ich lernte ihre Schwächen kennen: Verfahrensfehler, Fristversäumnisse, Einflussnahme...

2. Die Menschliche: Vergebung, Achtsamkeit, freie Bewertung gelingen mir nicht sehr oft und ich scheitere an meinen persönlichen Ansprüchen.

3. Die Göttliche: Vorurteilsfrei, bedingungslose Liebe, Vergebung ohne Leistungserbringung, Annahme ohne WENN und ABER.

Wofür lohnt es sich nun für mich zu kämpfen?

• Für das „Wahrhaftig- Sein“ in der Liebe“ (Eph. 4,15) - ein erster Grundzug christlichen Lebens. Wahrhaftigkeit und Echtheit lassen Gemeinschaft wachsen.

• Für das „Einander-Annehmen in der Liebe“ (Röm. 15,7) -gerade in der Unterschiedlichkeit, die Spannung hervorruft. Jeder Mensch hat seine drei „G“s: Gaben, Grenzen, Gefahren.

• Für das „Vergebt einer dem anderen.“ (Eph. 4,32) - Der Geist Jesu verwehrt uns das Nachtragen, damit nicht Verbitterung und Unversöhnlichkeit Platz greifen. • Für die Hingabe: „Das Weizenkorn, das nicht erstirbt, bleibt allein“. (Joh. 12,24) - Nicht selbstbezogen und isoliert; sondern Gemeinschaft leben, das ist Liebe und Selbstverleugnung.

Dabei scheitere ich jeden Tag und hoffe auf Kraft, mich immer wieder aufzumachen und neue Möglichkeiten und Wege zu gehen. „Deine Güte, Herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen“ (Ps. 33,22). Bleibt behütet und gesegnet auf Eurem Weg.

Andre` Lang

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Hinweis:
Einige Veranstaltungen werden aus Mitteln der Familienbildung des sächsischen Staatsministeriums für Soziales gefördert.
letzte Aktualisierung am
26. Februar 2020