Männerarbeit Sachsen
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guter Start

Ein guter Start!

Alles ist gut geplant, die Sitzung im Röhrsdorfer Park, eine gute Autostunde habe ich Zeit. Ich setze mich ins Auto und werfe den Anlasser an: Blub, blub, blub und dann ist wieder Stille. Nichts bewegt sich, kein Start, die Batterie ist platt. War es mein Fehler, habe ich vergessen, etwas auszuschalten? Die Batterie war doch noch gar nicht so alt. Da, mein Fehler! Das Handschuhfach war auf und das kleine Lämpchen hat sein Bestes getan. Aber wie jetzt weiter? Starthilfekabel habe ich ja, schnell zum Nachbarn, die Zeit läuft davon. Ja, ich habe das Glück, dass mir der eine oder andere Nachbar auch helfen kann. Das Auto springt an und ich fahre mit Verspätung los in Richtung Autobahn. Dabei höre ich, dass die Autobahn wegen eines schweren Unfalls gesperrt ist. Ich habe noch die Gelegenheit, auf der Landstraße die Umleitung zu fahren und damit auch Zeit zum Nachdenken.
Fehlstart oder doch ein guter Start?
Was wäre wenn? Wenn ich jetzt im Autobahnstau steckte oder womöglich mit im Unfall verwickelt wäre? War das alles eine Führung Gottes? Meine Dussligkeit mit dem Handschuhfach, von Gott arrangiert? Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht, ob Gott so die Fahrpläne der Menschen strickt?
Aber was ich weiß: Gott ist da und mein Leben ist ihm nicht egal. Und dass er Dussligkeiten für einen guten Zweck verwenden kann.

Der Start ins 2021 scheint für manch einen wie ein Fehlstart zu wirken; es macht nur noch blub, blub, … Könnte es sein, dass hier auch ein Sinn dahinter steht? Dass der Start zwar ein ganz anderer ist, aber dennoch ein guter?

Und was hat dieser Start mit dem neuen Monatsspruch für Januar 2021 zu tun?
Psalm 4,7 „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“
Da bleibt nur die Bitte: „Herr lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes.“
Ich wünsche euch einen gesegneten Start mit Gott, gerade dann, wenn es anders wird als geplant. Er hat das Starthilfekabel schon für dich bereitgelegt.

Karsten Schriever
 

Impulse zum Leben

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Feiertage
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Von Zeit zu Zeit – aufschauen, durchatmen und losgehen.

Brief des Paulus an die Kolosser

 Kap. 4, Vers 5


Es gibt Tage, da verfliegen die Stunden, als wären sie Sekunden. Schöne Begegnungen, spannende Erlebnisse oder komplexe Arbeitsaufgaben lassen die Zeit dahineilen. Wunderbar und bedauerlich zugleich. Wir kennen aber auch das andere Extrem, wenn die Zeit zäh und unerbittlich dahinschleicht. Vielleicht ein Tag im Krankenhaus oder auch beim Warten auf ein besonders schönes Ereignis. Sind wir „der Zeit“ also ausgeliefert oder können wir selbst bestimmen, wofür sie uns zur Verfügung steht? Der Vers im 4. Kapitel des Kolosserbriefes erinnert nicht nur daran, dass die Zeit kostbar ist, sondern verbindet damit die Erwartung, dass wir die Zeit auskaufen, also gut nutzen und uns weise verhalten gegenüber denen, „die draußen sind“. Das leuchtet uns ein. (Müßiggang galt im Protestantismus schon seit jeher als verdächtig und hat das Bild vom fleißigen Deutschen mit geprägt.) Und trotzdem bewegen wir uns in der Spannung zwischen Überarbeitung und dem ausdauernden Konsum von Serien auf Netflix, zwischen egozentrischer Sekundenzählerei und jahrelanger selbstloser Fürsorge für andere Menschen. Gibt es eine Chance, aus dem Hamsterrad von Gewohnheiten und Ansprüchen auszubrechen? Wie können wir die Zeit unterbrechen oder für uns besser nutzbar machen? Womöglich mit einem Dreischritt, so zumindest der Vorschlag unseres Jahresthemas:
• aufschauen – den Blick heben aus dem Wust der Aufgaben, aus dem Alltäglichen und Belastenden, neu die Lage sondieren, etwas bewusst wahrnehmen, Andere oder Anderes sehen, den Blick auch wieder einmal zum Himmel heben
• durchatmen – Luft holen, Atem schöpfen gegen die Kurzatmigkeit, Ruhe spüren, klare Gedanken denken und die neue Frische einströmen lassen
• losgehen – nicht zurücksinken, Alternativen beiseite lassen, den Weg unter die Füße nehmen, neue Schritte gehen, noch nicht am Ziel sein, aber hoffnungsvoll beginnen.

Wenn uns dies im Jahr 2021 in der Männerarbeit – von Zeit zu Zeit – gelingen würde, könnten Begegnungen und Austausch zu neuen Erfahrungen führen und erfüllte Zeit werden! Das erbitten wir für alle Vorhaben und Aufgaben von Gott. Und wir erhoffen es von den Männern (ebenso den Frauen und Kindern), die sich auf das Miteinander mit uns einlassen! Herzliche Einladung, unter diesem Thema dabei zu sein! Die Vielfalt der Angebote ist wieder groß.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Männerarbeit wünschen ein hoffnungsvolles, gesegnetes Jahr 2021!

Michael Seimer

Nun lasst uns gehn und treten
mit Singen und mit Beten
zum Herrn, der unsern Leben
bis hierher Kraft gegeben.


Evangelisches Gesangbuch (EG) Nr. 58

Das Lied von Paul Gerhardt zur Jahreswende scheint wie für unsere Tage geschrieben – und lohnt das Singen oder Beten aller Strophen!

Wir wünschen euch ein gutes Eintreten ins Neue Jahr, viel Gottvertrauen und Kraft für jeden neuen Tag!


Neue Bildberichte:
„Auerswalder Blick“
für die globalisierte Welt


>> Bildbericht
Trucker Church 
   

Informationen:


nachgedacht

- nach-gedacht kommt 14-tägig als Video aus Wort und Musik
- nach-gedacht ist für alle, die sich zum Mitdenken anregen lassen
- nach-gedacht kann nachgelesen und weiterverwendet werden
 

Rettungsschirm 
Familien helfen, Corona-Rettungsschirm für Mutter-Vater-Kind-Kurkliniken verlängern!
Familien sind in dieser Zeit hohen Belastungen ausgesetzt. Für manche Mütter, Väter und pflegende Angehörige hat die Versorgung der Familie, Homeoffice und Homeschooling zu einer großen Erschöpfung geführt. Umso wichtiger ist die Arbeit des Müttergenesungswerks! Viele der Kurkliniken sind jedoch in ihrer Existenz gefährdet! Familien sind systemrelevant und brauchen Ihre/Eure Unterstützung! Bitte unterzeichnet die Petition und teilt sie in Netzwerken! Vielen Dank!

>> Petition

Männerarbeit vermittelt und begleitet den Landesbischof beim jährlichen Betriebsbesuch
>>
weitere Informationen
Betriebsbesuch Landesbischof 

Männerbegleiter 
Männer als Begleiter gesucht – Einladung zur Mitmachaktion in der JVA Zeithain
>> weitere Informationen
>> Flyer


Woche der Brüderlichkeit 


Evangelische Männerarbeit deutschlandweit :
 
Werkheft zum Männersonntag 
>> weitere Informationen

Das Materialheft eignet sich zur vielseitigen Beschäftigung mit dem Jahresthema, beispielsweise in Vorbereitung eines Männer-Gottesdienstes.
Es kann in der Landesgeschäftsstelle bestellt werden
.

>> Bitte Änderungen bzw. ausfallende Termine beachten

Zum Geleit:

Von Zeit zu Zeit – aufschauen, durchatmen und losgehen.
Brief des Paulus an die Kolosser
Kap. 4, Vers 5

Es gibt Tage, da verfliegen die Stunden, als wären sie Sekunden...

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Männer-Seel-Sorge:
LWB
Mit biblischen Inhalten für positive Männlichkeitsbilder werben
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Häusliche Gewalt

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Deutschland führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele Menschen sind im Homeoffice oder können derzeit nicht arbeiten, die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert werden, zunehmende familiäre Konflikte sind zu erwarten. Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen, aber auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein.
Die Erfahrungen der Frauenhäuser, der Beratungsstellen und der Polizei zeigen, dass es zu Familienfeiertagen wie beispielsweise zu Weihnachten verstärkt zu Konflikten bis hin zu eskalierenden Situationen kommt. Aktuelle Berichte von Hilfsorganisationen und Polizei aus Wuhan in China während der Corona-Krise bestätigen einen erheblichen Anstieg an Fällen von häuslicher Gewalt und Hilfeanfragen.

Aus diesem Grund möchten wir auf das Hilfenetzwerk in Sachsen verweisen. Frauenschutzhäuser und -wohnungen können rund um die Uhr von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die fast in allen Landkreisen Sachsen existieren. In Leipzig, Dresden und Plauen gibt es Schutzwohnungen für Männer. Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt beraten über weitere Hilfsangebote. Beispielsweise kann im Rahmen des Gewaltschutzgesetztes auch eine Wegweisung des Täters/der Täterin aus der gemeinsamen Wohnung erfolgen.

>> Gewaltschutz

>> Schutz- und Beratungseinrichtungen

>> Gib dich nicht geschlagen

Hilfetelefon
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Sucht im Internet - "Darüber will ich reden"
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Ausweg aus Pornographie

Sexualität / Pornographie / seelsorgerliche Hilfe
Die sexuelle Revolution liegt einige Zeit hinter uns - die Frage ob wir offener über Sex-Themen reden können, "aufgeklärter" geworden sind und gesunde Beziehungen leben können ist fraglich. >> mehr darüber

Familienaufstellung
Zwischen Verantwortung und Verführung - Väter und männliche Sexualität
>> eine Fotostory

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Einige Veranstaltungen werden aus Mitteln der Familienbildung des sächsischen Staatsministeriums für Soziales gefördert.
letzte Aktualisierung am
08. Januar 2021