Andachten

Das Wort vom Kreuz ist eine Gotteskraft und keine heiße Luft. Deshalb gibt es hier monatlich einen Impuls zum Innehalten und zum reflektieren. Wo stehe ich? Welchen Weg will ich gehen? Was ist mir wichtig?   Die vorgestellten Andachten können zu diesen Fragen eine Hilfe sein und dürfen auch gerne weiter gegeben werden.

2026

übervoll

Hauseigentümer haben oft eine Regenwasserzisterne auf ihrem Land. Für mich als Mieter kommen nur Wassertonnen in Frage. Zwei stehen im Pfarrhof und werden bei Starkregen Ruck zuck gefüllt. Dann läuft das Wasser einfach auf die Wiese, wo ein großer Fichten- Drilling in der Mitte des Hofes davon profitiert. Mit einer geschätzten Höhe von gut 20 Metern hat er den Wasserüberfluss auch bitter nötig. Das Wasser aus der Tonne bekommt das Blumenrondell gleich daneben ab. Meist langt es bis zum nächsten Regen, selbst jetzt an den heißen Tagen. Dieses Gleichnis-Bild will ich für die Auslegung des Monatsspruches August zu Rate ziehen. Jesus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Dieser Vers steht im 10. Kapitel des Johannesevangeliums, welches mit „Der gute Hirte“ überschrieben ist. Quasi ist der Inhalt das neutestamentliche Gegenstück zum Psalm 23, welcher die gleiche Überschrift trägt.

Ist im Alten Testament der gute Hirte Gott der für das Wohlergehen des Menschen sorgt, so nimmt im Johannesevangelium Jesus diesen Titel für sich in Anspruch in dem er sein Leben für unsere Errettung opfert. In beiden Bibel- texten geht es um den Erhalt unseres Lebens durch das Handeln des dreieinigen Gottes. Denn auch das zeigen beide Texte; unser Leben ist immer in Gefahr. Im Psalm 23 geht es um die existenziellen Dinge Essen und Trinken und die unberechenbaren Umstände, welche über uns Menschen hereinbrechen können. Gott gibt die Zusagen in allen Dingen für uns zu sorgen und uns an der Seite zu stehen. In unserem Vers und im gesamt Kapitel geht es aber darum, das unser Leben in der Beziehung zu Gott bleibt und wir so mit Jesu Hilfe die Gottesgegenwart in alle Ewigkeit erreichen. Bei Jesus geht es also nicht nur ums Überleben in unserm Erdendasein, sondern um das Leben mit und bei Gott und das ohne „Verfallsdatum“ – eben für immer und ewig. Dafür steht meines Erachtens das Wort „Fülle“, welches der finale Inhalt des Verses ist.

Das Bild zeigt: Das Leben(swasser) ist nicht von Menschen gemacht, es fließt munter von „oben her“. Ich kann es auch nicht einfach aufdrehen wie beim Wasserhahn, aber ich kann es auffangen und vielfältig nutzen!  Doch nicht alles Regen-Lebenswasser ist für mich bestimmt und reserviert und so ist das Überlaufen erwünscht und geplant, weil die Fülle für alle Menschen gilt. Selbst für die, die mit Gott, Jesus, Kirche und Glauben gar nichts anfangen können. So freigiebig und die Menschen liebend ist Jesus, weil er will das wir „selig werden“ – so ist es im Vers zuvor zu lesen. Bleibt da noch etwas für uns zu tun? Klar – und da hilft uns das „Gießen aus der Tonne“ weiter. Nicht alles Leben(swasser) muss auf Gut-Glück versickern. Gezieltes weitergeben und weitersagen von der Lebensfülle die uns Jesus versprochen und eröffnet hat ist ein Labsal für die vielen Menschen mit ungestilltem Lebensdurst. Schau dich um, hab Mut von der Lebensfülle Gottes zu reden. Wenn sie es annehmen, werden sie dir und Jesus danken!

Bild: P. Günther / Text: Hartmut Günther

In Strömen

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hoffentlich

Verschlossen?

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Die Tafel des Herrn

Weihnacht(s)-ganz(s)

2025

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Ja, mit Gottes Hilfe

Sorge(n)los?

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Alles Asche?

Es brennt!

Nicht drauf rumtrampeln!

Weg – Weiser

Eiszeit

2024

sich aufmachen

Schlange stehen

Ach du meine Güte

Realität – fern

Herztherapie

Gewissensentscheidung

Sieh zu!

Alles erlaubt

Seid bereit

Auferstanden

Kraftstoff

Druckausgleich

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