Stürmische Zeiten
Wetterkapriolen gibt es immer wieder. So in den vergangenen Wochen; gerade lag die Temperatur noch kräftig im Minusbereich, war tags darauf das Thermometer im zweistelligen Plus. Immer hat das etwas mit Wind und Luftströmungen zu tun. Aber stürmische Zeiten gibt es auch im Weltgeschehen und im persönlichen Leben. Da die Zeiten meist unerwartet kommen lohnt es sich schon mal prophylaktisch damit zu beschäftigen. Geeignete Bibeltexte lassen sich dafür finden. So zum Beispiel unter dem Titel „Windstille“ die Sturmstillungsgeschichte Lk. 8,22-25. Da geht es los wie immer. Die seeerprobten Männer rudern unbefangen los. Unzählige Male sind sie sicher am anderen Ufer angekommen. Doch diesmal schlägt ein Sturm zu, der sie in Lebensangst versetzt und Jesus pennt einfach im Heck. Zum Glück wissen sie, das er ihre letzte Rettung ist, denn alles was sie bisher unternommen haben der Bedrohung zu trotzen hat nichts gebracht. Sind die Jünger völlig aufgelöst, ist Jesus das ganze Gegenteil. Er stellt sich dem Sturm entgegen und spricht ein Machtwort – ab da ist „Ruhe im Karton“! Natürlich könnte man sagen, die Jünger haben´s nicht gepackt – aber sie haben gewusst an wem sie sich halten können und das ist wichtig auch für uns heute.





Auf den Pisten hingegen ging es größtenteils gediegen zu, vor allem nach dem Mittag. Da war die Sonne schon kräftig bei der Arbeit und hatte dann die Abfahrtsstrecken von den Nachtfrösten „befreit“, dennoch waren sie mit etwas höheren Kraftaufwand noch gut fahrbar. Am Dienstag mussten wir wegen Dauerregen einen Ruhetag einlegen. Da die Hallenbäder in Garmisch und Mittenwald wegen Baumaßnahmen geschlossen sind, Kegelbahnen belegt waren oder Ruhetag hatten, ging es ins Kino zu „Die Ältern“. Im weiteren Sinne ging es darin auch um stürmische Zeiten in den familiären Beziehungen. Den Mittwoch verbrachten wir im Nachbarland zum Ski fahren. Zwei Autos fuhren zum Alpinski auf die Ehrwaldalm und eins in die Leutasch zum Langlaufen. Bei tollen Sonnenwetter und guten Schneeverhältnissen hat es beiden Gruppen super gefallen.





Ein Höhepunkt ganz nebenbei: Am Freitag konnten wir den Skistars bei ihren Trainingsfahrten zusehen. Egal ob von der Piste aus oder von der Zieltribüne. Von dort stammt auch das Foto vom späteren Abfahrtssieger Marco Odermatt (links) und Franjo von Almen rechts). Nach dem Abfahren der Halbtagskarte, ging es 13.30 Uhr direkt von der Piste in unseren Fahrgemeinschaften nach Hause. Die meisten Mitfahrer machten das, was Jesus vor seinem „Machtwort“ getan hatte: Sie schliefen auf den Hinterbänken.
Text: H. Günther / Fotos: verschiedene Teilnehmer


