“Für den Frieden streiten” – in ganz verschiedenen Positionen

Der Handwerkergottesdienst in Dresden wollte in der ehemaligen Garnisonskirche bewusst Stellung zum Friedensthema beziehen.

Schon die Idee war ambitioniert, in der Vorbereitung zeigte sich dann erst recht die Spannung: Den Einsatz für den Frieden unter dem Blickwinkel von Kirche, Friedensreferent und Militärgeistlichem für die Situation im Handwerk greifbar und im guten Sinne streitbar zu machen war eine Herausforderung. Dass der Handwerkergottesdienst am 10. Mai zu einem besonderen Gottesdienst und somit einem “Friedenszeichen” wurde, verdankt sich dem Engagement aller Beteiligten und dem Vertrauen in Gottes Geist, der auch für die Kriegs- und Friedensfragen in der Welt unsere Hoffnung bleibt!

Die Statements und die Grußworte machten deutlich, wie der Wunsch nach Frieden eint, trotz all der unterschiedlichen Akzente in Handwerk, Kirche und Militär. Einigkeit bestand auch auch in dem Bewusstsein, dass dieses Ringen unser aller Engagement braucht, eben “Streiten für den Frieden”!

Einen guten Eindruck der Sichtweisen gewinnt man beim Hören (bzw. lesen) der Grußworte von Andreas Dieterich, Aslak Heisner und Falk Walther!

Text und Fotos: Michael Seimer