… und das alles ist HANDWERK

Die Handwerkerabende im Frühjahr 2026 waren an Vielfalt kaum zu überbieten. Gut besuchte Abende mit spannenden Eindrücken und viel Austausch in vier Regionen.

Den Reigen eröffnete am 20. April ein besonderer Abend in der Pfarrscheune Kühren. Mehrere Teilnehmer der Runde waren zu einer Reise in Vietnam unterwegs und berichteten davon mit einem anschaulichen Vortrag und vielen Bildern. Dazu gab es vietnamesische Gerichte im landestypisch gestalteten Ambiente. Tatsächlich gab es auch allerhand vom Handwerk in Vietnam (und den Beziehungen nach Grimma) zu erfahren. – Danke für den besonderen Abend!

Im Erzgebirge war am 21.04. ein typischer und doch außergewöhnlicher Betrieb Gastgeber des Handwerkerabends: Kunsthandwerk Björn Köhler in Eppendorf. Über 40 Teilnehmer führte der Firmenchef durch die Produktionsräume und erzählte dabei anschaulich von den ersten Schritten der Selbständigkeit bis zum weiter wachsenden Unternehmen in neuen Räumen, von der Ideenfindung bis zur Vermarktung erzgebirgischer Volkskunst der besonderen Art – persönlich, ehrlich und in engem Bezug zu seinem Glauben. Ein Werkstattbesuch, der die Achtung vor unternehmerischer Initiative und künstlerischer Begabung ins Bewusstsein brachte.

In der Dresdner Region stand am 22.04. der Besuch bei den Freien Restauratoren Meißen auf dem Programm. Martin und Christina Lehmann waren nicht nur freundliche Gastgeber in einem der ältesten Häuser der Bischofsstadt Meißen, sie konnten auch bis ins allerkleinste Detail berichten, wie eine denkmalsgerechte Sanierung solch eines Hauses von statten geht. Voller Anerkennung nahmen die Besucher den Bericht und die Hausführung auf. Beim Imbiss konnte dann jede und jeder noch seine persönlichen Bau-Geschichten erzählen. – Einfach zum Staunen, was Handwerk alles zu leisten in der Lage ist!

Der Sommertermin im Vogtland/Erzgebirge war -wen wundert es- wiederum mit großem Interesse wahrgenommen: Privatbrauerei Specht bot am 9.06. für alle Frauen und Männer eine erstklassige Einführung in die Braukunst. Nach einer Einführung durch Geschäftsführer Nick Morgenstern wurde in zwei Gruppen durchs Haus geführt. Kein “Winkel” bleib unerklärt und kein Ablauf der Arbeitsgänge unerläutert, alles konnte gefragt werden. Besonders beeindruckend war wohl der Temperaturwechsel zwischen Sudhaus und Eiskeller – Hochsommer und tiefster Winter an jedem Arbeitstgang… Anschließend war bei leckerer Suppe und Brot natürlich Gelegenheit zum Verkosten. Mehr noch aber wurde der Verkauf genutzt, um daheim (ohne Polizeikontrolle) ein leckeres Specht-Bier genießen zu können.

HERZLICHEN DANK an alle Gastgeber und HERZLICHE EINLADUNG allen Interessenten – die nächsten Abende folgen im Herbst!